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Osteopathie Praxis Berlin

Normen Wolke, M.Sc. D.O., Osteopath und Heilpraktiker


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Was ist Osteopathie?

Heilkunde und manuelles Behandlungsverfahren

Osteopathie ist eine ganzheitliche Heilkunde. Sie umfaßt Anamnese, Befunderhebung, Diagnose und Therapie. Der Osteopath untersucht mit seinen Händen den Bewegungsapparat, die Organe und das Gewebe im Körper des Patienten. Er spürt Bewegungseinschränkungen auf, die er ebenfalls nur mit Händen behandelt und versucht zu lösen. Der Ansatz der Osteopathie ist relativ einfach erklärt: Dort wo Bewegung verhindert wird, kann sich Krankheit breitmachen.

Wer kann osteopathisch behandelt werden?

Osteopathie kann bei zahlreichen Beschwerden und bei vielen Krankheitsbildern vorbeugend und therapeutisch begleitend eingesetzt werden. Sie richtet sich an alle Menschen, Babys, Kinder und Erwachsene gleichermaßen, denn jedes lebende Gewebe kann grundsätzlich osteopathisch behandelt werden (präventiv, therapeutisch, rehabilitierend). Die Osteopathie Behandlung kann je nach Ihrer individuellen Erkrankung und Vorgeschichte unterschiedlich ausfallen, sowohl was die Behandlungmethoden, die Dauer und Anzahl der Sitzungen als auch den Grad des Behandlungserfolges angelangt.

Patient in der Oateopathie Behandlung

Welche Beschwerden werden behandelt?

Zum Behandlungspekturm gehören zum Beispiel Verletzungen des Skeletts sowie dazugehöriger Muskeln und Bänder, Bandscheibenvorfall oder Folgen von Unfallverletzungen.

In der Schwangerschaft wird zur Geburtsvorbereitung mit Osteopathie behandelt. Weitere beispielhafte Indikationen können chronische Beschwerden am Bewegungsapparat sein, die sich in Rückenschmerzen oder Nackenschmerzen ausdrücken. Auch Probleme an Gelenk und Sehnen, Muskelschmerzen, Tennis-Ellenbogen, Bewegungseinschränkungen, Verdauungsbeschwerden, Blähbauch, Sodbrennen, Fibromyalgie (schmerzhafte Erkrankung der Muskulatur), Müdigkeitssyndrom, Schwindel, Tinnitus, Symptome bei Stress, Kopfschmerzen und Migräne zählen dazu.

Die sogenannte Kinderosteopathie (pädiatrische Osteopathie, auch Baby Osteopathie) behandelt das Baby, Kleinkinder und Jugendliche. Sie ist eine spezifische Behandlungsform innerhalb des osteopathischen Konzepts, die sich an den Besonderheiten und der Ursprünglichkeit des neugeborenen Lebens ausrichtet.
Diese Aufzählung soll lediglich eine grundlegende Idee für einen möglichen Behandlungseinsatz vermitteln, darf aber nicht mit einem „Heilsversprechen“ verwechselt werden. Jede Erkrankung ist individuell und wird in der osteopathischen Behandlung als solche auch individuell behandelt.

Ein Patient mit Rückenschmerzen und ein Osteopathie Therapeut

Ein Kind zu behandeln erfordert außer Fachwissen noch viel mehr Einfühlungsvermögen.

Kinderosteopathie verlangt seher viel Feingefühl - ein süsser Teddy kann helfen, dass sich die kleinen Patienten wohlfühlen

Direkt zu: So funktioniert Osteopathie

Was muss ich über Osteopathie wissen?

Die schnelle Zusammenfassung für die ganz Eiligen

Alles hängt mit allem zusammen. Die Osteopathie begreift den Organismus als untrennbare Einheit. Die körperlichen Strukturen stehen über dünne Bindegewebshüllen, die Faszien, miteinander in Verbindung. Diese spielen in der osteopathischen Therapie eine wichtige Rolle. Sie sind sozusagen die Wegweiser für den Osteopathen, der mit seinen Händen diesen Strukturen folgt und so von einer Körperstruktur zur nächsten gelangt. Faszien verbinden auch Körperstrukturen, deren Funktionen nicht in direktem Zusammenhang stehen. Wie über Leitungen können sie jedoch auch Funktionsstörungen übertragen, die ihre Ursache in einer ganz anderen körperlichen Region haben. Der Therapieansatz in der Osteopathie ist immer ganzheitlich: Der Patient insgesamt wird betrachtet.

Balance und inneres Gleichgewicht

Gesundheit ist nach Grundannahme der Osteopathie ein Zustand körperlichen Gleichgewichts, der durch äußere Einflüsse immer wieder ins Ungleichgewicht gerät. Unser Körper ist beim Auftreten von körperlichen Ungleichgewichten in Form von Erkrankungen stets bemüht erneut ein Gleichgewicht herzustellen. Er versucht, Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Sie zeigen sich zum Beispiel in Form der Blutgerinnung, wenn eine Wunde auftritt oder in der körpereigenen Immunisierung nach bestimmten Virusinfekten. Erkrankungen oder Schmerzen entstehen nach Vorstellung der Osteopathie dann, wenn durch Einschränkung der Bewegung eine Struktur nicht richtig funktionieren kann und es auf Dauer zu einer Schädigung der Struktur kommt. Ziel einer Osteopathie Behandlung ist es dann, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu fördern oder wieder in Gang zu setzen.

Der Natur bis ans Ende vertrauen

(Philosophie von Dr. Andrew Taylor Still)

Die Naturheilkunde macht sich das Prinzip zunutze, dass jeder Mensch von Natur aus Selbstheilungskräfte hat, die ihm helfen, Krankheiten zu überwinden - Naturbild als Symbol für die Heilkunde

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Wie funktioniert Osteopathie?

Das Prinzip der freien Bewegung

Das Konzept der Osteopathie beruht auf dem einfachen Prinzip: Leben zeigt sich in Form von Bewegung. Unser Körper ist ständig in Bewegung. Jede einzelne Zelle bewegt sich und führt dabei ihre ganz eigene Funktion aus. Ist die Bewegung verhindert oder eingeschränkt, kann Krankheit entstehen. Die Erhaltung der Bewegung und Beweglichkeit des Gewebes im gesamten Organismus ist daher wesentlich für die Erhaltung der Gesundheit.

Osteopathie wirkt und arbeitet ganzheitlich

Unsere Organe, Muskeln, Sehnen, Gelenke und knöchernen Strukturen sind alle miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Eine falsche Haltung, Blockaden oder eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten können ein Zeichen dafür sein, dass das Zusammenspiel nicht richtig funktioniert. Nach der Vorstellung der Osteopathie könnte man den menschlichen Körper mit einem Uhrwerk vergleichen. Ist ein Zahnrädchen blockiert, können auch andere Teile aus dem Takt geraten. Osteopathen gehen gemäß diesem Ansatz davon aus, dass das Bindegewebe (Faszien) Störungen von einem Körperteil auf einen anderen übertragen kann (kompensatorische Veränderungen). Die Ursache der Beschwerden ist folglich nicht zwingend beim Symptom zu suchen, daher sollten sich Patienten nicht allzusehr wundern, wenn die Osteopathie Behandlung keineswegs immer dort ansetzt, wo es gerade schmerzt. Der Osteopath wird den Patienten immer in seiner Gesamtheit behandeln, anstatt sich einzelnen Beschwerden zu widmen. Er muss sehr genau um die Anatomie des Menschen und die Zusammenhänge von Muskel-Skelett-System wissen, um Ursachen für Beschwerden ausfindig machen zu können. Spannungen in Knochen, Muskeln und Bindegewebe geben Hinweise, wo Körperfunktionen und Organe beeinträchtigt sein könnten. Hier setzt der Therapeut dann mit seiner Behandlung an.

Medizinische Grundlagen und Teilgebiete der Osteopathie

Die osteopathische Medizin fußt auf einer umfassenden medizinischen Basis. Die Ausübung verlangt einen hohen Grad an medizinischem Fachwissen auf den Gebieten der Anatomie, Physiologie, Embryologie, Histologie Pathologie sowie tiefgreifende praktischer Erfahrung. Das osteopathische Konzept baut auf den drei Strukturebenen: Craniosacrale, Viscerale und Parietale Osteopathie auf. Entsprechend der klassischen Auffassung der Osteopathischen Medizin sind diese drei Strukturebenen für das Gesundheitspotential eines Menschen von zentraler Bedeutung. Auch diese Systeme stehen in wechselseitiger Beziehung und nur wenn jedes System für sich spannungsfrei funktioniert, kann in deren Zusammenarbeit Gesundheit entstehen. Das Therapiekonzept muss daher alle drei Systeme berücksichtigen.

Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte

Die Osteopathie vertritt ein eigenständiges Konzept, das auf Gesundheit und nicht auf Krankheit ausgerichtet ist. Unter der Annahme, dass der Körper in der Lage ist, sich selbst zu regulieren, vorausgesetzt alle Strukturen sind gut beweglich und somit auch gut versorgt, kann Heilung erfolgen. Der Körper und seine Systeme bilden dabei eine Einheit. Osteopathie soll die Fähigkeiten des Patienten, seine Gesundheit wieder herzustellen und zu erhalten (Salutogenese) bestärken.

Stichwort Alternative Heilmethode

Unter den allgemeinen Begriff der alternativen Heilmethoden fallen verschiedenste Heilverfahren. Ebenso wie die wissenschaftlich begründete Schulmedizin bedienen sich alternative Heilmethoden zusehends evidenzbasierter Methoden. Darüber hinaus wird der Fokus auf ganzheitliche und natürliche Verfahren gelegt. Alternative Heilmethoden, auch Alternativmedizin genannt, und Schulmedizin können sich dehr gut ergänzen.

Was sagen andere über Osteopathie?

Für das schweizer Online Informationsportal "nachhaltigleben.ch" ist Osteopathie Heilung durch sanfte Handgriffe.
Ein schöner Artikel, zu lesen in der Rubrik Gesundheit auf nachhaltigleben.ch (25.10.2016)

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Geschichte der Osteopathie

Die Osteopathie wurde vor über 130 Jahren in Amerika von einem Landarzt namens Andrew Taylor Still begründet.

Portrait vom Begründer der Osteopathie Dr Still

Mehr über die Geschichte der Osteopathie und ihren beruflichen Status in Deutschland erfahren Sie hier: Geschichte der Osteopathie

Was ist Osteopathie noch und was nicht?

Die Osteopathie hat ein eigenes medizinisches Konzept und ist keine Form von Krankengymnastik. Die Wirkung kann sehr umfassend, vielseitig und mehrschichtig ausfallen. Entsprechend kann es auch zur sogenannten Erstverschlimmerung oder Nebenwirkungen kommen. Die osteopathische Theorie versucht Antwort darauf zu finden, warum gerade bei einem bestimmten Patienten zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Krankheit ausbricht und was den Organismus bisher daran gehindert hat zu genesen. Nach den mechanistischen Sichtweisen der Osteopathie liegt in der Regel eine Bewegungseinschränkung, eine Restriktion, eine Dysfunktion oder eine Blockade als Ursache der Krankheit vor. Blockaden oder Dysfunktionen können in allen Körperregionen auftreten. Ist es gelungen, eine Blockade zu lösen kann der Körper bei der Selbstheilung unterstützt werden und eine Verbesserung der Gesundheitszustandes erreicht werden, ohne jedoch von einer Heilungsgarantie zu sprechen. Die Klassische Osteopathie ist keine alternative Wunderheilung sondern basiert auf medizinischen Grundlagen.

Mehr über die Kosten der Osteopathie Behandlung erfahren Sie hier: Was kostet Osteopathie?

Weitere Aspekte der Osteopathie: Die Embryologie

Die Embryologie gilt in der Osteopathie als Schlüssel zum besseren Verständnis der Anatomie, Physiologie und Histologie des Menschen.
Um eine weitestgehende Integration der Embryologie in das osteopathische Konzept bemüht sich der belgische Osteopath Jean Paul Höppner. Er versucht, eine Analogie des embryoloigschen Konzeptes von Prof. Dr. Erich Blechschmidt mit dem osteopathischen Konzept herzustellen.

Foto aus dem Bereich Embryologie aus dem sich sich viel Wissen in der Osteopathie ableitet

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Drei Grundpfeiler der osteopathischen Medizin

Das osteopathische Konzept ist auf der Basis von Craniosacraler, Parietaler und Viszeraler Osteopathie aufgebaut.

Craniosacrale, Viscerale und
Parietale Osteopathie