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Osteopathie Praxis Berlin

Normen Wolke, M.Sc. D.O., Osteopath und Heilpraktiker


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Erstverschlimmerung nach Osteopathie

Nach manualmedizinischen Eingriffen, also auch nach der osteopathischen Behandlung kann manchmal ein Phänomen beobachtet werden, das wir als Erstverschlimmerung bezeichnen.

Welche Reaktionen können auftreten?

Der Begriff "Erstverschlimmerung" oder auch "Erstverschlechterung" ist vor allem im Zusammenhang mit der homöopathischen Medizin bekannt. Erstverschlimmerung bezeichnet hier das Phänomen, dass sich nach der Einnahme eines homöopathischen Mittels die Beschwerden des Patienten zunächst verschlechtern können. Auch nach einer osteopathischen Behandlung ist so eine Reaktion nicht auszuschließen. Wenn beispielsweise stark verspanntes Gewebe behandelt wird, kann die angeregte Durchblutung erst einmal noch mehr Spannung erzeugen bis es zur Beruhigung kommt. Es können auch Müdigkeit und eine leicht erhöhte Temperatur eintreten. Das ist ein Zeichen dafür, dass Zellgifte ausgeschwemmt werden. Eine solche Auswirkung tritt in der Regel ein bis drei Tage nach der ersten Behandlung auf. Sie kann zwischen einem und fünf Tagen andauern. Danach sollte es wesentlich besser werden und der eigentliche Therapieerfolg erreicht werden: eine Linderung der Beschwerden ist spürbar. Wenn die Beschwerden dann immer noch nicht in eine Befundverbesserung münden, handelt es sich nicht um eine klassische Erstverschlimmerung, dann muss weiter abgeklärt werden.

Sollten Sie solche Phänomene bei sich feststellen und beunruhigt sein, wenden Sie sich am besten an Ihren behandelnden Therapeuten. Wenn Sie eine Osteopathie Behandlung wünschen, finden Sie hier meine Kontaktdaten zur Terminvereinbarung.

Ein kleines Portrait von Osteopath Normen Wolke

 

Wie lange dauert die Erstverschlimmerung nach einer osteopathischen Behandlung?

Eine Erstverschlimmerung kann auftreten, muss aber nicht. Für Patienten, die nicht darauf vorbereitet sind, kann dies oft Angst auslösen und, gerade bei chronischen Schmerzpatienten, zu einem Hilflosigkeitsgefühl führen. Es ist daher wichtig um diesen Sachverhalt zu wissen und die auftretenden Beschwerden als notwendigen Therapieeffekt zu erkennen. Dann werden die auftretenden Beschwerden auch nicht mehr als so gravierend wahrgenommen.

Welche Nebenwirkungen wurden bereits beobachtet?

Schwere Nebenwirkungen sind bei einer osteopathischen Behandlung in der Regel nicht zu erwarten. Während der osteopathischen Behandlung stellt der Therapeut einen Bewegungsgewinn im Bereich der verschiedenen Körpersystemen her. Ihr Körper benötigt Zeit, um diese Veränderung zu verarbeiten. Jeder menschliche Körper sucht in der Zeit nach der Therapie sein eigenes neues Gleichgewicht. Natürlich kann hier keine pauschale Aussage gemacht werden, denn, wie stets betont, jeder Mensch ist individuell und reagiert ebenso auf jede Einwirkung von außen. Abhängig von den angewandten manuellen Techniken, der Schwere der Erkrankung und Ihrem Allgemeinzustand, könnten verschiedene Nebenwirkungen entstehen.

Mögliche Symptome können sein:

Fundierte Antworten auf die Frage nach den Nebenwirkungen werden derzeit in einem spannenden Forschungsprojekt namens DO-Touch.NET mit VOD-Mitgliedern unter der Leitung von Dr. Brian Degenhardt von der A.T. Still University (Kirksville, USA) ermittelt. Das Projekt dient einerseits der Dokumentation professionellen osteopathischen Arbeitens, der Wissenschaft und Qualitätssicherung, anderseits kann es einen wichtigen Beitrag zu dem Ziel leisten, die Osteopathie als eigenständigen Beruf zu etablieren.

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Was ist Osteopathie und wie funktioniert sie?

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