Normen Wolke OSTEOPATHIE

OSTEOPATHIE Praxis Berlin - Normen Wolke, M.Sc. D.O., Osteopath, Heilpraktiker

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode. In das klassische Behandlungsspektrum gehören z.B. Verspannungen oder Verletzungen des Skeletts sowie dazugehörige Muskeln und Bänder, Bandscheibenvorfall, Hexenschuss, Folgen von Unfallverletzungen und Kiefergelenksprobleme. Bei Schwangeren Säuglingen und Kindern verzeichnet die Osteopathie große Erfolge.

Foto eines Embrios

"Osteopathie" per Definition

In Europa ist Osteopathie eine primär manuelle Heilkunde. Osteopathie ist laut Auskunft des deutschen Bundesministeriums für Gesundheit und deutscher Rechtsprechung eine Heilkunde und keine Heilmaßnahme.
Die Ausübung der Heilkunde darf in Deutschland nur von Heilberufen praktiziert werden. Heilberufe sind rechtlich der Arzt und der Heilpraktiker. Osteopathie ist keine verordnungsfähige Heilmaßnahme und daher als Heilkunde nur unter der direkten Fachaufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers an Mitglieder der Heilhilfsberufe delegierbar.
Da es in Deutschland noch keine staatliche Regelung für die Ausbildung in Osteopathie gibt, darf jeder Heilberuf Osteopathie anbieten, ohne eine Prüfung vorweisen zu müssen.
Deshalb ist es sinnvoll, sich vor einer Behandlung über Ausbildungszeit, Qualifikation / Prüfung, Behandlungszeit und die zu erwartenden Kosten vor Ort zu informieren.

Teilgebiete in der Osteopathie

1. Parietale Osteopathie

Die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit der Untersuchung und Behandlung des Bewegungsapparates. Hierzu gehören Knochen, Bänder, Gelenke, Muskeln und Faszien. Sie können entweder direkt durch eine Verletzung geschädigt werden oder durch den weiterlaufenden Einfluss von anderen Strukturen.

Diese so genannten Dysfunktionen sorgen für vermehrte Spannung – nicht nur am Ort des Geschehens – sondern auch weiterlaufend. Für A.T. Still verursachten diese Spannungen auch Probleme mit der arteriellen Versorgung aller zugehörigen Gebiete.
Die Osteopathie behandelt diese Dysfunktionen und sorgt dafür, dass durch ein Gleichgewicht innerhalb der Gelenke und der Muskulatur der gesamte Bewegungsapparat wieder gut funktionieren kann.

2. Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit den inneren Organen, den Blutgefäßen, Lymphbahnen und dem dazugehörigen Bindegewebe. Die inneren Organe bewegen sich unwillkürlich mit jedem Atemzug und bei jeder Rumpfbewegung. Funktionsstörungen entstehen durch Operationsnarben, altersbedingte Organsenkung, Entzündungen aber auch durch schlechte Ernährung. Diese Störungen zeigen sich in Bewegungseinschränkungen, die der Osteopath erkennen und behandeln kann.

Die inneren Organe hängen nicht frei in der Bauchhöhle, sondern gehen über Anheftungs- und Berührungspunkte Verbindungen ein mit anderen Organen oder dem Skelettsystem. So befinden sich zum Beispiel die Aufhängepunkte des Darmes an der Lendenwirbelsäule und die Aufhängung der Gebärmutter an Kreuzbein und Beckenschaufel.

3. Kranio-sakrale Osteopathie

Der Schädel, die Wirbelsäule und das Becken umgeben das Zentrale Nervensystem mit seinen membranösen Häuten. Diese Teile bilden eine Einheit und werden als das kranio-sakrale System zusammengefasst. Auch alle anderen Teile des Körpers stehen direkt oder indirekt mit diesem System in Verbindung und werden von ihm beeinflusst.

Dem kranio-sakralen System liegt eine Dynamik bzw. eine Bewegung zugrunde, die der Osteopath für die Untersuchung und Behandlung nutzt. Die Bewegungen des Schädels sind nachgewiesen worden. Ein Erklärungsmodell dafür ist der Primäre Respirationsmechansmus (zyklische Neubildung, Austausch und Bewegung von Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit)

Geschichte der Osteopathie

Das Konzept der Osteopathie wurde durch den Arzt Andrew Taylor Still (1828 - 1917) Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Erst 1884 bekam das Projekt den Namen „Osteopathy“. 1892 gründete Dr. A. T. Still seine erste Schule, die spätere American School of Osteopathy in Kirksville, USA.

Die osteopathische Medizin dient vorwiegend der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen.
Die Diagnose durch den Arzt oder Heilpraktiker erfolgen mit spezifischen osteopathischen Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden.

Anfang des 20. Jahrhunderts erreichte Osteopathie als klassisch manuelles Behandlungskonzept England und in den fünfziger Jahren auch Frankreich.

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Emryologie als Schlüssel zum
besseren Verständnis der Anatomie
des Menschen.

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